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Aktuell

06.11.2009

NEU - in Hessen ! Osteopathin/Osteopath



Als erstes Bundesland hat Hessen die Weiterbildungsbezeichnung "Osteopath/Osteopathin" eingeführt.
In der Verordnung einer Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der Osteopathie (WPO-Osteo) vom 04.11.2008 wird die osteopathische Weiterbildung für bestimmte Fachberufe im Gesundheitswesen geregelt.
Physiotherapeuten, Masseure mit Zusatzausbildung "Manuelle Therapie" und Heilpraktiker, die ihren Wohnsitz oder Ort der Beschäftigung in Hessen haben und eine Weiterbildung in Osteopathie von mindestens 1350 Stunden an einer staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung absolviert und die staatliche Prüfung bestanden haben, können auf Antrag beim Regierungspräsidium Darmstadt, Abteilung - Gesundheitswesen - die staatliche Erlaubnis zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung Osteopathin"Osteopath" nach § 17 Absatz 1 i.V. m, Absatz 4 der Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der Osteopathie (WPO-Osteo) erteilt bekommen.
Die Weiterbildungsbezeichnung gilt nur für Personen, die ihren Wohnsitz oder Ort der Beschäftigung in Hessen haben.
Bei dem "Osteopathen/Osteopathin" handelt es sich nicht um einen neuen Fachberuf, auch hat sich an den rechtlichen Voraussetzungen zur Ausübung der Osteopathie nichts geändert. Die Osteopathie, als ganzheitliche Form der Medizin, die Funktionsstörungen am Körper durch Handgriffe erkennt und behandelt, zählt in Deutschland zur Heilkunde und darf selbständig - nach deutschem Recht - nur vom Arzt und Heilpraktiker ausgeübt werden. Physiotherapeuten oder Masseure und medizinische Bademeister ohne Heilpraktikererlaubnis dürfen in Hessen nur auf ärztliche Anordnung osteopathisch tätig werden.
Weitere Infos:www.rp-darmstadt-hessen.de/Arbeitund Soziales/Gesundheitsfachberufe/Weiterbildung Osteopathie
Verordnung einer Weiterbildungs- und Prüfungsordnung im Bereich der Osteopathie (WPO-Osteo) (mit freundlicher Genehmigung der www.recht.makrolog.de)
02.01.2009 Brigitte Siegerist

Neues UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) am 30.12.2008 in Kraft getreten.
Erstmals wird in dem neuen UWG eine eigenständige Vorschrift zum "Irreführen durch Unterlassen" etabliert. Dies ist u.a. auch der Fall, wenn eine Praxis-Homepage kein oder kein ausreichendes Impressum aufweist. Abmahnungen könnnen die Folge sein.

06.01.2009 Brigitte Siegerist