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Homepage

„Bin ich schon drin?!“  Vielen ist der Werbespot noch in Erinnerung, in dem eine Sportgröße im deutschen Tennis, vor einigen Jahren,  etwas ungläubig die Bedeutung des damals neuen Medium Internet feststellte.

Heute ist das Internet ein nicht mehr wegzudenkender Teil unseres Ge­schäfts- und Privatlebens geworden –  allerdings auch mit allen rechtli­chen Konsequenzen.

Viele Leistungsanbieter im Gesundheitswesen verfügen bereits über eine eigene Homepage und nutzen dieses Werbemittel der Präsentation, um ihre Spezial­kenntnisse und Arbeitsschwerpunkte differenziert und effizient darzustellen.

Für Personen, die selbständig im öffentlichen Gesundheitswesen tätig sind und ihre Praxis einer breiten Öffentlichkeit im Internet vorstellen möchten, gelten über die Regeln des allgemeinen Wettbewerbsrechtes (UWG) hin­aus zusätzlich noch die Regeln des Heilmittelwerbegesetzes (HWG).

Mit dem Heilmittelwerbegesetz sind für werbende Leistungsanbieter im Ge­sundheitswesen eigene strenge Regeln geschaffen worden. Eigene strenge Re­geln deshalb, weil der Werbeadressat in der Regel ein Patient ist und als solcher eine besondere Rolle und Schutzfunktion einnimmt.  Diesem Umstand hat der Gesetzgeber dadurch Rechnung getragen, dass er über die allgemeinen Wettbe­werbsregeln, besondere, nur im Heilwesen geltende, Wettbewerbseinschränkun­gen (Heilmittelwerbegesetz) geschaf­fen hat. Diese teilweise strengen rechtlichen Rahmenregelungen können die Gestaltung einer Homepage ganz schnell zu einem wahren Minenfeld werden lassen. Mangelnde Kenntnis der rechtlichen Regelungen kann da­bei schnell eine Ab­mahnung und die Abgabe einer strafbewehrten Unter­lassungserklärung  zur Folge haben.

So kann schon ein - in guter Absicht und zur Belebung der Homepage -  einge­stelltes Fotos, unter Umständen, weil beispielsweise Urheberrechte verletzt wurden, eine Abmahnung provozieren.

Auch die an sich gute Absicht, potentiellen Patienten ausführlich eine Therapieform als besonders hilfreich und effizient in der Wirkweise zu beschreiben und dabei Heilung in Aussicht zu stellen, birgt Sprengstoff, da dies als Verstoß gegen § 3 Heilmittelwerbegesetz gewertet und abgemahnt werden kann.

Abgemahnt werden kann auch ein unvollständiges Impressum oder eine fehlende Datenschutzerklärung. Impressum und Datenschutzerklärung gelten als  verbraucherschützende Normen.

Abmahnungen sind ärgerlich und verursachen unnötig Kosten.

Dies gilt es zu verhindern. Ich kann Ihnen hierbei mit meinen umfangreichen Kenntnissen behilflich sein.

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